Nanook, unser neuer ehrenamtlicher Besuch​ im Hospiz​

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Nanook ist ein sogenannter Therapiebegleithund. Zwei- bis dreimal in der Woche kommt er seit Januar 2017 in unser stationäres Hospiz “St. Martin” .

Es sind zumeist 1-stündige Besuche im Gemeinschaftsraum oder auf Wunsch von einzelnen Menschen auch direkt im Bewohnerzimmer. Gemeinsam mit Besitzerin Susanne Treflich haben die beiden schon viel Freude verbreitet, aber auch entsprechende Zuneigung zurück bekommen. Ein bewundernswerter Austausch von Vertrauen auf beiden Seiten.

Und: Keine selbstverständliche Angelegenheit, da Frau Treflich selbst voll berufstätig ist.

“Ich will mich für Menschen engagieren, die erkrankt sind und deren Leben sichtbar endlich geworden ist”, erklärt sie ihre ehrenamtliche Arbeit im Hospiz. Sie ist eine von 18 – 20 ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen, die unter anderem hauswirtschaftliche Aufgaben übernehmen, einen Spaziergang im Rollstuhl ermöglichen, die Zeitung vorlesen Musiktherapie anbieten, gemeinsam die ansprechende Bilderausstellung ansehen usw.usw.

Die Liste möglicher Einsätze und Angebote ist vielfältig und kreativ, wie die Wünsche der erkrankten Menschen. Die Ehrenamtlichen sind zwischen 18 und 70 Jahre alt. Ein bunter Kreis von Menschen aus verschiedensten Berufsgruppen und ebenso verschiedensten Lebenserfahrungen.

Die Motivation sich zu engagieren reicht von christlicher Nächstenliebe bis zu bürgerschaftlichem Engagement und der tiefen Prägung eigener Verlusterfahrung im Hospiz. Die Frage nach dem WARUM des ehrenamtlichen Einsatzes können und wollen die Meisten gar nicht so genau beantworten. Es ist zu einem Bedürfnis geworden, das die wunderbare Nebenwirkung Sinnerfüllung und Zufriedenheit mit sich bringt.
Immer wieder DANKE für alles und an ALLE. Und sollte sich jemand mit engagieren wollen:

Wir freuen uns und stehen zu einem unverbindlichem Gespräch gern zur Verfügung.

Gabriele Gnodtke, Hausleitung
April 2017